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Im Jahre 1989 wurde der unabhängige Familienbetrieb APU KUNTUR Handicrafts Export S.R.L. gegründet. Das Hauptgeschäft bestand darin, einheimische Künstler so gut auszubilden, dass ihre von Hand bemalten Keramikprodukte ins Ausland exportiert werden konnten. Nach den ersten Handelsreisen nach Europa wurde der Schwerpunkt Mitte der Neunziger Jahre auf die Produktion von Alpaka-Strickwaren verlegt. Als die Mitgründerin Nelly Amachi in der Schweiz heiratete, wurde definitiv eine Brücke zwischen den beiden Ländern geschlagen.

Nelly lag die Arbeit mit ihren unterstützungsbedürftigen Landsleuten am Herzen und sie wollte sie auf keinen Fall aufgeben. Darum war für sie klar, dass sie die vorhandene Struktur ausbauen wollte. Im Jahre 2000 gründete sie zusammen mit ihrem Mann Matthias Gutknecht ein im schweizerischen Handelsregister eingetragenes Importgeschäft. Die Strickwaren wurden anfänglich von verschiedenen peruanischen Partnern produziert und vor Ort durch Nellys Geschwister kontrolliert und abgefertigt. 

Die Produktion, welche mittlerweile saisonabhängig zwischen 15 und 30 Personen zählt, wird von Nellys Brüdern geleitet. Nellys jüngste Schwester leitet das Sekretariat und hat gleichzeitig das ganze Qualitätsmanagement unter sich.

Fair Trade
Für das Unternehmen ist Fair Trade ein echtes Anliegen und nicht einfach ein Werbeslogan. Das wichtigste Ziel ist daher, möglichst vielen Menschen in Peru eine gute Arbeit zu bieten und weniger an den eigenen Gewinn zu denken. Bald stellte man fest, dass diese Überzeugung nicht ganz einfach zu realisieren ist. 

Es zeigte sich, dass eine eigene Produktion die beste Möglichkeit ist, den peruanischen Arbeitskräften faire Arbeitsbedingungen zu bieten. Ausserdem wird dadurch auch die Qualitätskontrolle vereinfacht und kann auf die Dauer garantiert werden. Aus diesem Grund gründete der Familienbetrieb eine eigene Produktionswerkstätte – das Know-how dazu war ja bereits vorhanden. 

Die Amachis legen besonderen Wert darauf, dass den Angestellten helle und praktisch eingerichtete Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, ihre Arbeitszeiten geregelt sind und die Löhne termingerecht ausbezahlt werden. Ebenfalls bietet der Betrieb die Möglichkeit, sich intern weiterzubilden, da fachkundiges Personal vorhanden ist. Von der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, profitieren hauptsächlich Studenten, die so ihr Studium finanzieren können.
 
Zudem arbeitet die Firma an einem Modell mit Altersvorsorge und Krankenkasse, was in Peru generell eine Ausnahme ist.

Noch haben die Amachis nicht alle ihre Ziele erreicht. Als nächstes möchten sie gerne ein Zentrum mit einem integrierten Hort für Kleinkinder einrichten. Es liegt ihnen sehr viel daran, auch allein erziehenden Müttern, die Möglichkeit einer gerechten Arbeitsstelle zu bieten, da auch die Familie Amachi von dieser Situation betroffen war, und dies in Peru leider keine Ausnahme ist.
 

Lernen Sie den hochwertigen Komfort der Kleidungsstücke von Apu Kuntur zu schätzen und entdecken Sie das Lebensgefühl der Anden für sich.