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Naturfasern aus Peru

 

Naturfasern aus Peru 
 

 

Alpakas sind die am meisten verbreiteten Neuweltkameliden. Es gibt zwei Arten von Alpakas. Am meisten verbreitet ist das Huacaya, dessen feine, gleichmässig gekräuselte Faser sich vom seidigen und gewellten Haar des Suri Alpakas unterscheidet. Die Alpakafaser gehört weltweit zu den wertvollsten und exklusivsten Naturfasern,weil sie warm hält,unbeschreiblich weich und flauschig ist und einen edlen Glanz hat. Die Faser ist besonders für Allergiker geeignet, da keinLanolin in der Faser enthalten ist und das Kleidungsstück deshalb NICHT kratzt.
 
Die Faser gibt es in 22 Naturtönen. Sie wird nach traditioneller Technik von Hand nach Farbe und Feinheit sortiert. Für unsere Kuna Kleidungsstücke verwenden wir für Sie nur die feinsten Alpaka-Fasern: die Luxusfaser Royal Alpaka (unter 19 Mikrometer), Baby Alpaka (22,5 Mikrometer) und Superfein (26,5 Mikrometer). Royal Alpaka und Baby Alpaka verfügen über ein deutlich höheres Komfortniveau als Kaschmir. Schliesslich ist Alpaka auch strapazierfähiger als Kaschmir mit weniger Pilling (Wollknötchen) und ungewünschten Falten. Lernen Sie den hochwertigen Komfort der Kuna Kleidungsstücke zu schätzen und entdecken Sie das Lebensgefühl der Anden für sich..

 

 

Alpaka
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Der Bestand von über 3,5 Millionen Tieren in Peru (ca. 80% 
der Tiere weltweit) bietet ein Einkommen für Tausende von 
Familien in den Anden.Dieses prächtige Tier produziert 
Fasern in mehr als zwanzig unterschiedlichen Naturtönen. 
 
Die Faser wird für ihre hervorragende Wärmeisolierung, 
Knitterresistenz, geringe Wollknötchenbildung, hohe 
Wasseraufnahme (Hohlfaser) und eine bemerkenswerte 
Feinheit geschätzt. Jedes Vlies wird von Hand ent-
sprechend seiner Feinheit sortiert und in eine der 
folgenden Kategorien eingeteilt: 
 
Royal Alpaka (weniger als 19 Mikrometer) 
Baby Alpaka (22,5 Mikrometer) 
Alpaka Superfein (26,5 Mikrometer) 
Huarizo (29 Mikron) 
Grobe Teile (32 Mikron) 
und Gemischte Teile 
(kürzere Fasern, im Allgemeinen mehr als 30 Mikron) 
 
Jede Kategorie findet unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Textilindustrie in der Herstellung von Kleidern, Accessoires, Pullover, Strickwolle, Decken, Teppichen und Füllmaterial.Es gibt zwei Arten von Alpakas. Am meisten verbreitet ist das Huacaya. Es macht etwa 90% des gesamten Alpaka Bestands aus. Sein gerades, dichtes Haar unterscheidet es vom Suri Alpaka mit seinem seidigen und gewellten Haar.
 
 
 
 
 
 
Suri Alpaka
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Das Suri ist etwas kleiner als das Huacaya und macht nur 
etwa 10% der Bestände aus. Während die Huacayas starke 
und robuste Tiere sind, sind die Suri eher schlank und 
zart. Suri Alpakas zeichnen sich innerhalb der Kameliden 
Familie durch ihre einzigartige Faser Charakteristik aus. 
 
Die Faser wächst parallel zum Körper und hängt in langen, 
einzelnen Zöpfen am Körper. Sein eleganter Stil und die 
anmutige Erscheinung des Suri stehen im Kontrast zu den 
eher weichen, wollig aussehenden Huacaya Alpakas.
 
Die Suri Faser hat eine glatte Seite, ist flauschig weich 
und hat einen noblen Glanz. Sie eignet sich besonders für 
die Herstellung von Mänteln.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vikunja
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Das Vikunja ist das anmutigste und seltenste der vier
Neuweltkameliden. Es lebt noch in der Wildnis der
Hochanden auf 4000 Meter über dem Meeresspiegel.
 
Peru hat einen Bestand von rund 160’000 Vikunjas,
aber eine kleinere Anzahl von Vikunjas kann auch in
Nord-Chile, Bolivien und Argentinien gefunden werden.
 
Die zierlichen Tiere werden behutsam geschoren in
einer respektvollen Zeremonie, welche in Sagen und
angestammten Traditionen verankert ist. Danach werden
sie wieder in die Freiheit entlassen.Das Vikunja hat eine
Faserfeinheit von 12 Mikron und ist damit die feinste
tierische Faser der Welt. In der Ära der Inkas war
Kleidung aus Vikunja Fasern dem Adel vorbehalten.
 
Im letzten Jahrhundert, in den 1960er Jahren befand
sich das Vikunja jedoch am Rande des Aussterbens.
Dann wurde unter der Aufsicht des CITES (Überein-
kommen über den internationalen Handel mit
gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen)
ein Rettungsprogramm durchgeführt, um diese anmutige Spezies zu erhalten. Glücklicherweise zeigte dieses Rettungsprogramm rasche Erfolge und seit den 1990er Jahren sind Kleidungstücke aus dieser Luxusfaser wieder vereinzelt in exklusiven Boutiquen erhältlich.
 
 
 
 
 
 
 
 
Guanako
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Guanakos sind die zweitgrössten der südamerikanischen
Kameliden. Einige 500’000 Guanakos tummeln sich noch
in der Wildnis der Hochanden von Peru, Argentinien und
Chile sowie in Patagonien. Während Tausenden von Jahren
lieferten die Guanakos den Bewohnern dieser trockenen
und kalten Region Fleisch und Felle.Heute sind Guanakos
leider vom Aussterben bedroht und stehen auf der
Beobachtungsliste von Naturschutzorganisationen.
 
Produkte aus Guanako Fasern können nur mit einer
CITES-Bescheinigung (Übereinkommen über den
internationalen Handel mit gefährdeten Arten
freilebender Tiere und Pflanzen) erworben werden.
Dieses Zertifikat garantiert, dass die Tiere in die Freiheit
entlassen werden, nachdem sie geschoren wurden.
 
Guanakos haben ein doppeltes Haarkleid ähnlich der
Kaschmir Ziegen. Ihre Unterwolle verfügt über eine der
feinsten natürlichen Fasern der Welt in einer einheitlichen
bleichen Kamel Farbe. Die äussere Schicht, auch das
Deckhaar genannt, besteht aus viel gröberen Fasern.
Diese sind von dunkelbrauner Farbe und wirken Schmutz abweisend sowie feuchtigkeitsregulierend. Guanako Fasern müssen einen Enthaarungsprozess durchlaufen, um die groben Deckhaare von der begehrten flaumigen Unterwolle zu entfernen.
 
 
 
 
 
 
 
Lama
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Das Lama ist das grösste der Neuweltkameliden und
hat seinen natürlichen Lebensraum hauptsächlich in
den Anden von Peru und Bolivien.
 
Während der Ära der Inkas, spielten diese Tiere eine
äusserst wichtige Rolle im Leben der Andenvölker.
 
Die Lamas waren das wichtigste Transportmittel in
den Anden und sie wurden in mystischen Ritualen
verehrt, von denen einige noch heute stattfinden.
 
Lamas werden heute erfolgreich in weit entfernten
Ländern wie Australien oder den USA gezüchtet.
In der Textilindustrie wird das Lamavlies weniger
häufig verwendet als das Alpakavlies.
 
Ein Enthaarungsprozess ist notwendig, um eine
feine Faser von 22 Mikron zu erhalten. Diese wird 
dann verwendet, um qualitativ hochwertiges
Florgewebe für Mäntel und leichte Decken herzustellen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Pima Baumwolle
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Peru hat eine tausendjährige Tradition des Anbaus
und der Vervollkommnung von Baumwolle, die auf
die Vor-Inka-Kulturen zurückgeht. Peruanische Pima
Baumwolle (gossypium barbadense) gilt heute als
eine der weichsten und feinsten Baumwolle Arten.
 
Dieses kostbare Gut wird auf den fruchtbaren Böden
der Piura und Chira Täler im Norden von Peru angebaut.
 
Die ausserordentliche Länge der Faser von bis zu 42mm
und ihre Feinheit zwischen 3,3 und 4 Mikron machen
peruanische Pima Baumwolle weicher, glatter und
stärker als andere Baumwollfasern. Sie wird sorgfältig
von Hand gepflückt, um die Verunreinigungen zu
vermeiden, die durch eine industrielle Ernte verursacht
würden. Beim Anbau der Pima Baumwolle wird auf die
Verwendung von Entlaubungsmitteln verzichtet.