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KUNA Lifestyle Brand





Über KUNA
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Kuna ist ein peruanischer Lifestyle Brand mit einer einzigartigen
Prêt-à-porter Kollektion aus Alpaka, Vikunja und Pima Baumwolle.
Unsere Passion gilt dem Weiterführen des tausendjährigen
Textilerbes der Inkas – einer magischen Welt aus Farben
und Stoffen.
 
Kuna kombiniert die Geschicklichkeit und das traditionelle Wissen
der Textilhandwerker der Anden mit modernster Technologie und
zeitgemässen Designs, um Ihnen diesen natürlichen peruanischen
Schatz anzubieten.
 
Kuna ist Teil der Inka Gruppe, Pionierin im Handel und Export von
Alpaka Produkten. Unsere lange Erfahrung in der Auswahl der
feinsten Fasern der Neuweltkameliden, der Entwicklung von fein
gesponnenen Garnen und Herstellung von erstklassigen Textil-
produkten ermöglicht es uns, eine genaue Kontrolle über den                                                                                  Kuna Boutique in Lima / Peru
gesamten Produktionsprozess zu haben. Durch unsere vertikal
integrierten Prozesse garantieren wir Ihnen einerseits ethische
Geschäftspraktiken und anderseits eine Wertschöpfungskette
die Mensch und Natur respektiert.
 
 
 
 
 
 
 
 
PERU - Ein Land der Gegensätze
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Peru ist eingebettet zwischen der Gebirgskette der Anden und der
Pazifikküste Südamerikas. Mit einer unglaublichen Vielfalt von
Ökosytemen, ist Peru ein Paradies für Naturliebhaber. Man findet
hier die ungewöhnlichsten Vogel- und Tierarten und Pflanzen von
unvergleichlicher Schönheit.
 
Peru ist ein Land der Fantasie und der Kontraste, wo die Sonne sich
am Morgen durch die Nebelschwaden des Amazonas kämpft, von
einer Symphonie von Vogelgezwitscher und summenden Insekten
begleitet. Die Sonne umschmeichelt die Hochanden mit ihren
malerischen Dörfern, den Häusern der Bauern und Hirten, bevor
sie weiter zu den Wüsten an der Küste zieht, um über den ocker-
farbenen Sanddünen zu verweilen, und sich dann in den wogenden
Wellen des Pazifiks zu verabschieden.
 
In den abgelegenen Dörfern und den stolzen Kolonialstädten leben
die Menschen, die eine Jahrhunderte alte Geschichte geerbt haben
und denen das Wissen überliefert wurde, wie man die vielfältigen
Ressourcen dieser Natur am Besten nutzt. Ihre komplexe und
altehrwürdige soziale Organisation findet ihren Ausdruck in
lebendigen traditionellen Festen sowie unternehmungslustigen
Genossenschaften. In Peru ist das Tragen und Verarbeiten von
Baumwolle und Alpaka seit Jahrhunderten ein Teil der
einheimischen Kultur.
 
 
 
 
 
 
 
 
Peruanisches Textil Erbe
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Im ländlichen Peru ist es durchaus üblich, Menschen anzutreffen,
die mit einer einfachen Spindel, Garn produzieren, während sie
mit ihren Nachbarn plaudern und oft sieht man im Innenhof der
Behausungen einfach eingerichtete Webstühle. Diese traditionelle
Szene wiederspiegelt eine tausendjährige Handwerkskunst,
welche die Einheimischen seit jeher mit Kleidern und Arbeits-
geräten versorgt hat. Die Weber und Stricker nutzten die reichlich
vorhandenen Textilressourcen Perus: Alpaka, Lama, Vikunja,
Baumwolle und andere pflanzliche Fasern. Mit geschickten
Händen verspannen sie Fasern und verstricken und verwebten
Garne und Körbe, Netze und Stoffe.
 
Die Entwicklung der präkolumbianischen Kulturen sah die
Entstehung einer eigenen Weber-Klasse. Deren hoher
Grad an Spezialisierung erlaubte es ihnen, anspruchsvolle
Produkte zu produzieren und die Techniken des Spinnen,
Weben und Färben zu meistern. Tücher bekamen eine
grosse Bedeutung in den Andenkulturen und dienten
unterschiedlichen Funktionen: Sie waren ein soziales
Statussymbol und wurden unverzichtbar als Tauschmittel
in einer Wirtschaft, in der es kein Geld gab. Die Inkas
verlangten Abgaben in Form von Tüchern und machten
ihren Göttern in religiösen Ritualen textile Opfergaben,
insbesondere aus Vikunja und Alpaka.
 
Trotz neuer Bräuche und Techniken die mit der Ankunft
der Spanier eingeführt wurden, überlebten viele der
ursprünglichen textilen Traditionen, indem sie die neuen
Konzepte aus Europa integrierten. Heute beschränkt sich
die peruanische Textilindustrie schon lange nicht mehr
auf die ländlichen Gebiete. Eine moderne Industrie ist
entstanden, die das traditionelle Wissen mit modernster
Technik kombiniert, um das ehrwürdige Textilerbe Perus
fortzusetzen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Alpaka – Der Schatz der Anden
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Vor mehr als 6000 Jahren, in dieser einmaligen Landschaft von
schneebedeckten Bergen, himmlischen Seen und grenzenlosen
Steppen, schafften es die ersten Bewohner Perus, Alpakas und
Lamas zu domestizieren. Mit gesicherter Nahrung und Kleidung
wandelten sie ihre Lebensart von nomadischen Jägern zu sess-
haften Hirten, welche wichtige Kulturen hervorbrachten.
 
Ihre Leistungen in der Züchtung dieser Tiere sind erstaunlich:
über einen Zeitraum von 2000 Jahren haben sie zwei verschiedene
Rassen von Alpakas hervorgebracht – Huacaya und Suri – mit
Farben von Cremeweiss bis Tiefschwarz und zahlreichen
Zwischentönen in schönen Braun- und Graustufen.
 
Alpaka und Baumwolle dienten bereits den alten Inkas als
Inspirationsquelle, um die besten Weber der Welt zu werden.
Alpakas haben bis heute nichts an ihrer Bedeutung eingebüsst
für die Hirten der Anden, die immer noch mit traditionellen
Züchtungsmethoden arbeiten, während sie sich mit grösster
Sorgfalt um ihre wertvollen Bestände kümmern.
 
Zu den zahlreichen herausragenden Eigenschaften von Alpaka
Fasern gehört ihr Glanz, ihre Feinheit und Resistenz, Elastizität,
Wärmeisolierung und Nichtentflammbarkeit. Diese stolzen Tiere
produzieren Fasern in mehr als zwanzig Naturtönen und die
hellen Farbtöne können auf jede beliebige Farbe eingefärbt
werden. Alpaka Kleidungsstücke haben einen schönen Fall
und pillen wesentlich weniger als andere Naturfasern. Alpaka’s
begehrte Charakteristiken ermöglichten es der peruanischen
Textilindustrie in die ganze Welt zu exportieren. Tausende von
Familien in den Anden verdienen so ein angemessenes
Einkommen. Achtzig Prozent der weltweiten Alpaka Population
und die genetischen Reserven der Spezies befinden sich in Peru.
 
Sie sind der eigentliche Schatz der Anden.
 
 
 
 
 
 
 
 
Pima Baumwolle –
eine einzigartige Erfahrung
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Der Kontrast der weissen, flauschigen Baumwollbüschel vor dem
Hintergrund der trockenen Küsten bildet seit über 5000 Jahren ein
fixer Bestandteil der peruanischen Landschaft. In Peru war die
Kultivierung der einheimischen Baumwolle Art (gossypium
barbadense) das Rückgrat für die Entwicklung der
präkolumbianischen Kulturen Norte Chicho, Moche und
Nazca entlang der Küste. Baumwolle wurde flussaufwärts
angepflanzt, in Netze verarbeitet und an der Meeresküste
mit Fischerdörfern getauscht gegen Fischlieferungen. Auch
die Inkas pflanzten Baumwolle an, sowohl aus praktischen
Gründen als auch für künstlerische Zwecke. Ihre Baumwolle
Webtechniken und die Qualität ihrer Textilien beeindruckten
selbst die spanischen Eroberer.
 
Heute ist der Name Pima Baumwolle nach den Pima Indianern
benannt, die als erste diese Art von Baumwolle in den Vereinigten
Staaten angepflanzt haben. Die historischen Ursprünge dieser
Pflanze sind jedoch ganz klar in Südamerika. Peruanische Pima
Baumwolle wird immer noch in den nördlichen Küstenregionen,
in den Täler von Piura und Chira kultiviert, wie schon vor Tausenden
von Jahren. Die Klima- und Bodenverhältnisse dort sind perfekt, mit
idealen saisonalen Regenfällen, langen sonnigen Tagen und hohen
Temperaturen.
 
Peruanische Pima Baumwolle ist besonders gefragt wegen ihrer 
ausserordentlichen Faserlänge von bis zu 42mm und ihrer Feinheit
(3.3 – 4 Mikron). Pima Baumwolle Fasern können mehr als das
Doppelte der Länge der Standard-Baumwolle betragen, eine
Tatsache, welche der Pima Baumwolle einige sehr begehrenswerte
Eigenschaften verschafft: Längere Fasern ergeben stärkere und
feinere Garne, weil diese Fasern mehrmals umeinander gedreht werden können. Peruanische Pima Baumwolle ist deshalb für seine seidige Weichheit, ausserordentliche Strapazierfähigkeit und geringe Haarigkeit bekannt. Ausserdem wird in Peru die Pima Baumwolle noch von Hand geerntet und verlesen, wodurch die Baumwolle einen strahlend weissen Farbton beibehält, der leicht gefärbt werden kann.
 
Das Tragen echter peruanischer Pima Baumwolle ist eine einzigartige Erfahrung.